Österreichs "beste" Universität

In verschiedenen Umfragen und Rankings sticht die Montanuniversität Leoben bereits seit Jahren unangefochten als Österreichs beste und beliebteste Universität hervor.

So konnte die Montanuniverstität bei der Umfrage „Universum Talent Survey 2016“ in der Kategorie „Strongest Focus on Employability“ unter allen österreichischen Unis den ersten Platz belegen. Diese Kategorie zeigt auf, wie gut sich Studierende nach eigenem Ermessen nach dem Studium für den Arbeitsmarkt vorbereitet fühlen. In der Kategorie „Most Satisfied Students“ erreichte die Alma Mater Leobiensis als beste technische Hochschule zudem den zweiten Platz. Die durchschnittliche Zufriedenheit der Leobener Studierenden erreichte in der Studie auf einer Skala von 1 („Überhaupt nicht zufrieden“) bis 10 („Extrem zufrieden“) den Wert 8,1. Der Österreich-Durschnitt betrug dabei 7,3. 93 Prozent der Leobener Studierenden gaben zudem an, dass sie sich sicher wieder für ihre jetzige Hochschule entscheiden würden, wenn sie nochmals vor der Entscheidung stünden. Österreichweit betrug dieser Wert 86 Prozent.

Zu einem ähnlichen Ergbenis kam die Studie „Graduate Barometer 2016“ des trendence Instituts, die von September 2015 bis Februar 2016 durchgeführt wurde: Hierbei benoteten die Leobener Studierenden die Zufriedenheit mit ihrer Hochschule auf einer Skala von 1 („sehr zufrieden“) bis 7 („sehr unzufrieden“) mit der Note 1,90. Zum Vergleich: Die durchschnittlich in Österreich vergebene Note beträgt 2,50, wobei die Alpenrepublik damit gemeinsam mit dem Vereinigten Königreich, Deutschland, der Schweiz und Tschechien europaweit an der Spitze liegt.
92,9 Prozent der Leobener Studierenden würden das Studium an ihrer Hochschule gemäß dieser Umfrage weiterempfehlen. Auch mit diesem Wert liegt die Montanuniversität deutlich vor dem österreichischen und europäischen Durchschnitt (jeweils 87,8 Prozent). Besonders zufrieden sind die angehenden Montanisten mit der „Fachlichen Kompetenz“ ihrer Alma Mater (91,5 Prozent), wobei dieser Faktor auch als am wichtigsten für das Studium eingestuft wurde. Lobend hervorgehoben wurden außerdem die „Kooperation der Hochschule mit der Wirtschaft“, die „Qualität und Aktualität der Bibliotheken“, der „Standort“ sowie die „Studentischen Aktivitäten“.


Eine zuletzt 2014 von der euroSEARCH/Agentur für Dialogmanagement im Auftrag des Magazins "Format" durchgeführte Umfrage bei den Personalchefs führender österreichischer Unternehmen stellte der Leobener Hochschule ebenfalls Topnoten aus. Als einzige Universität oder Fachhochschule im Bereich Technik und Wirtschaft wurde die Montanuniversität mit einer Durchschnittsnote besser als "2" in einer Schulnoten-Skala von "1" bis "5" bewertet. Im Ranking "Technik" belegt die Alma Mater Leobiensis mit der Note 1,97 den ersten Rang vor der TU Graz (2,05) und der FH Vorarlberg (2,19). Zur besten Hochschule im Bereich "Wirtschaft" wurde die Ferdinand Porsche Fern FH mit der Bewertung 2,25 gekürt.

"Format"-Ranking 2014: Bewertungen der Universitäten im Bereich "Technik"

 

Einen großartigen Erfolg konnte die Montanuniversität außerdem im "Quantitative Ranking of Engineering Disciplines (QRED)" der School of Engineering der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) erreichen: Im Bereich der Materialwissenschaften belegte die steirische Vorzeigeuniversität im Oktober 2012 als zweitbeste europäische Hochschule Rang 7. Die Plätze 1 bis 5 gingen an amerikanische Forschungseinrichtungen, gefolgt von der University of Cambridge. Die Bewertung der einzelnen Hochschulen im QRED-Ranking basiert zu je 50 Prozent auf der Anzahl an wissenschaftlichen Publikationen (Artikel und Konferenzbeiträge) pro Professor sowie auf der Anzahl an Zitierungen pro Publikation in den zwei Jahren nach deren Veröffentlichung.


Überaus positiv bewertet wurde die Montanuniversität schließlich auch in der vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft veröffentlichten „Studierenden-Sozialerhebung 2015“. Leoben hat demnach die mit Abstand niedrigsten Wohnkosten vorzuweisen: Österreichweit betrugen die durchschnittlichen Kosten der Studierenden (exkl. Elternwohner) im Sommersemester 2015 monatlich 389 Euro, in Leoben jedoch nur 304 Euro. Aus diesem Grund sind die Leobener Studierenden laut Studie österreichweit auch am zufriedensten mit ihren Wohnkosten. Ein weiteres Ergebis der Umfrage zeigt, dass die geografische Lage der Hochschule für die angehenden Montanisten eine geringere Rolle für die Aufnahme ihres Studiums spielt. Dagegen sind für Studierende in Leoben vor allem arbeitsmarktorientierte Motive ausschlaggebend (u. a. gute Einkommensmöglichkeiten, Nachfrage/Bedarf am Arbeitsmarkt, hohes Ansehen nach Abschluss).